GERMAN Die Stimmung kippt Teil II — ARD gibt das Chaos zu

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….Die Stimmung kippt auch in der Lügenpresse!

Als Fortsetzung dieses Blogs http://www.johndenugent.com/deutsch/german-aggressylanten-krise-die-stimmung-kippt-von-michael-winkler/  nun dies:

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25.09.2015

77 Prozent der Deutschen halten Merkels Asylpolitik für »planlos«

Markus Mähler

[Quelle: http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/markus-maehler/77-prozent-der-deutschen-halten-merkels-asylpolitik-fuer-planlos-.html ]

Die Wahrheit lässt die Medienblase platzen: 68 Prozent der Deutschen sind mit der Flüchtlingspolitik unzufrieden, sogar 77 Prozent halten Merkels Losung »Wir schaffen das!« für das Geschwätz einer planlosen Kanzlerin. Hurra-Stimmung sieht anders aus, sagt jetzt sogar eine offizielle ARD-Umfrage. Die schockierten Journalisten reden sich das Desaster schön – mit einer Sondersendung: »Fluchtziel Deutschland – Schaffen wir den Kraftakt?« Das bezweifelt selbst der Moderator: Unser Land »steht vor einer Zerreißprobe nach einer Phase des Flüchtlingsidealismus«.

»Wer geglaubt hat, La Ola und Luftballonaufblasen reicht, der wird sich noch wundern.« Na hoppla, Deutschland feiert in Zukunft doch keine Migrations-Party? Am Donnerstagabend rieb sich der verwunderte Zuschauer die Augen. Das klang nicht mehr nach ARD, Staatsfunk und Jubel über die Flüchtlingswelle. Stimmt, der böse La-Ola-Satz kam auch von Heinz Buschkowsky – aber der Multikulti-Kritiker durfte die Euphoriewelle tatsächlich wegätzen. Der knackige Satz blieb, die ARD hat ihn vor einem Millionenpublikum ausgestrahlt und nicht etwa wegzensiert.

Wenn Berlins Klartext-Kiezbürgermeister a.D. mitmachen darf bei einer Hurra-Sondersendung für Flüchtlinge – dann muss etwas passiert sein. So ein Mann ruiniert schließlich die schöne Stimmung! Zugegeben: Die öffentlich-rechtliche Jubel-Euphorie lag da bereits im Wachkoma. Trotz der vielen Bilder und Geschichten von Vorzeigemigranten, die gerade tapfer gesendet wurden.

 

Brennpunkt: »Fluchtziel Deutschland – Schaffen wir den Kraftakt?«

Die Sondersendung hieß »Fluchtziel Deutschland – Schaffen wir den Kraftakt?« Das Fragezeichen am Ende stellt ausgerechnet Deutschlands berühmtestes Ausrufezeichen infrage. Das in der Merkel-Losung: »Wir schaffen das!« Mittlerweile glauben sogar die öffentlich-rechtlichen Journalisten nicht mehr daran. Und das alles wegen einer brisanten Umfrage, die sie vor der Sendung bei infratest-dimap in Auftrag gaben. Die Meinungsforscher mussten abklopfen, wie euphorisch die Deutschen denn nun wirklich in der Flüchtlingskrise sind.

Die Umfrageergebnisse waren eigentlich als Stimmungsaufheller für die Sondersendung gedacht. Die ARD-Gremien müssen felsenfest auf ihre Strategie vertraut haben: Wenn wir nur lange genug euphorisch über Flüchtlinge berichten, werden es die im Land schon irgendwann glauben.

Tun die Deutschen aber nicht, diese Spielverderber setzen sich einfach kein Partyhütchen auf! 68 Prozent sind mit der aktuellen Flüchtlingspolitik »unzufrieden«. Sogar 77 Prozent halten sie für »planlos«. Das ist ein Meinungsbild, das gar nicht zur veröffentlichten Meinung im Land passen will. Die Journalisten haben sich vergaloppiert.

Drahtseilakt zwischen verordneter Hurra-Stimmung und unschöner Wahrheit

Es ist aber auch eine Umfrage, die nachdenklich stimmt: Neun Prozent im Land sind also mit einer Flüchtlingspolitik »zufrieden«, die ihnen »planlos« erscheint. Vermutlich gehören die Chaos-Liebhaber zum Anhängerlager der Grünen, denn dort rechnen bloß 14 Prozent mit Nachteilen durch die riesige Zuwanderung. Insgesamt werden die Deutschen aber immer skeptischer: 57 Prozent befürchten die Zunahme von Kriminalität und Terrorgefahr, aber nur 26 Prozent erwarten, dass mit der Welle junger, männlicher, muslimischer Flüchtlinge die Renten endlich wieder sicher sind.

Mit einem solch vernichtenden Umfrageergebnis lässt sich in der ARD eigentlich keine Jubel-Sendung mehr rechtfertigen. Die Macher haben es trotzdem probiert. Das Ganze geriet zum Drahtseilakt zwischen verordneter Hurra-Stimmung und unschöner Wahrheit.

Deutschland steht plötzlich vor der »Zerreißprobe«

Obwohl: Diese Schizophrenie passt gerade wirklich. Parallel zur Sendung lief am Donnerstagabend auch der Bund-Länder-Gipfel über das Flüchtlingschaos. Merkel und Schäuble versuchten sich als Löwenbändiger mitten in einem Käfig voller wütender Ministerpräsidenten. Ihre Länder ächzen unter immer mehr Flüchtlingen. Die müssen sie aufnehmen und zahlen bisher kräftig drauf, aber vor den Kameras machen die Bundesländer weiter gute Miene zum chaotischen Spiel.

Während Merkel, Schäuble und die Ministerpräsidenten hinter geschlossenen Türen um Geld für Flüchtlinge stritten, gab Moderator Sigmund Gottlieb den Anti-Merkel. In der ARD-Sondersendung verkündete er das neue Motto der Stunde: »Deutschland steht vor einer Zerreißprobe nach einer Phase des Flüchtlingsidealismus.« Erstaunlich ehrlich war auch seine Einschätzung der Lage: »Europas Politiker haben lange nicht erkannt, was da auf uns zukommt – oder sie haben es erkannt und nicht gehandelt.« Wieder ein deutlicher Seitenhieb gegen die Kanzlerin.

Merkels Lockruf für Flüchtlinge wird zum Europa-Problem

Es gibt aber noch ein weiteres bemerkenswertes Zitat von Gottlieb. Eines, das der Zuschauer nun wirklich nicht von einem öffentlich-rechtlichen Journalisten erwartet. Deutschland soll jetzt doch kein Mekka für Flüchtlinge sein: »Gelobtes Land. Paradies. Das Land, wo Milch und Honig fließen. Smartphones voller Fotos von applaudierenden Menschen beim Empfang in München oder Dortmund. Vorstellungen und Erfahrungen, die sich in den Augen vieler zu einem Bild verdichten, das oft nicht der Wirklichkeit entspricht. Trotzdem – immer mehr Flüchtlinge geben als Ziel ihrer Träume Deutschland an.«

Merkels unbedachter Lockruf schadet nicht nur Deutschland und den Flüchtlingen, deren Traum spätestens in den überfüllten Sammelunterkünften platzt. Am Ende zittern wieder die Europäer vor Berlin; jedenfalls vor seinen verordneten Verteilungsquoten. Zuflucht für alle – mit diesem Sirenenruf lockt die deutsche Bundeskanzlerin mehr und mehr Flüchtlinge an, aber endgelagert sollen sie bitteschön auf dem ganzen Kontinent werden. Damit schiebt sich Deutschland den schwarzen Peter erst selbst zu und möchte ihn dann in andere EU-Staaten abschieben.

Nach dem großen Willkommen regiert das Chaos

Die Macher der ARD-Sendung hüten sich natürlich davor, die Verteilungsquote so drastisch zu verurteilen. Es ist aber schon mutig, wenn sie die dunkle Seite des deutschen Flüchtlingsproblems überhaupt ansprechen. Das gelingt ihnen erst nach einer Umfrage über die wahre Stimmung im Land. Brechen Sie jetzt bitte nicht in Freudentränen aus, aber dank diesem Umfrage-Desaster bringt die ARD sogar noch eine weitere kritische Stimme ins Programm.

Auch der konservative Politikprofessor Werner Patzelt griff Merkels Asylpolitik in der Sondersendung ungewohnt heftig an: »Wenn dann anschließend nur kommt ›Ja, wir schaffen das!‹, dann fragen die Leute schon: Auf welche Weise denn? Seitdem Flüchtlingszahlen auf die Kommunen verteilt worden sind, seitdem die Fernsehbilder von den überquellenden Erstaufnahmelagern und den Grenzstationen Deutschlands sichtbar waren, fragten sich viele: Ja, wie soll denn das genau gehen?« Darüber rätselt man inzwischen auch im Kanzleramt. Nach dem großen Willkommen regiert das Chaos ohne Leitlinien.

Eine Party ist vorbei: Die Wahrheit über die importierte Gewalt

Können Sie noch mehr Kritisches zu Flüchtlingen ertragen? Gut, dann kommt Moderator Sigmund Gottlieb wieder zu Wort: »Der wachsende Flüchtlingsstrom in unserem Land kann auch zu Konflikten unter den Asylsuchenden führen. […] Unterschiedliche Kulturen und Lebensweisen prallen aufeinander. Hinzu kommen Überbelegung vieler Unterkünfte und die Perspektivlosigkeit der Menschen, die dort untergebracht sind. Dies ist ein explosives Gemisch.«

Wer sich gerade im Déjà-vu wähnt: Kopp Online schrieb bereits im Mai über die importierte Gewalt.

Die Angst vor islamistischem Terror und Kriminalität ist »nicht ganz unbegründet«, kommentierte Politikprofessor Patzelt: »Insbesondere die jungen Zuwanderer, die nicht jene optimalen Lebensverhältnisse vorfinden, die sie sich vielleicht erhofft haben«, werden möglicherweise »in ihren Moscheen von Imamen indoktriniert, um als Reservearmee zur Verfügung zu stehen«.

Die Party ist vorbei – aber das will Moderator Gottlieb am Ende doch nicht wahrhaben: Die Umfragezahlen »sind ja nicht so extrem auseinander, dass man jetzt zu einem besorgniserregenden Ergebnis kommen müsste«. Offenbar hat er gerade eine komplett andere ARD-Sendung moderiert. Fakt ist: Nur noch 22 Prozent der Deutschen blicken sorglos auf die grenzenlose Zukunft im Land.

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