GERMAN Der Untergang von Dresden, von Gerd Honsik

Spread the love

 

In der Nacht vom 10. auf den 11. Februar 1974 befand sich Gerd Honsik in politischer Haft in der Männerstrafanstalt Stein an der Donau/Österreich. Es war ihm keine Schreiberlaubnis und während der Nachstunden auch keine „Lichterlaubnis gewährt.

 

 

 

 

http://de.metapedia.org/wiki/Honsik,_Gerd

https://radio-honsik.info/

 

Diesen widrigen Umständen zum Trotz verfaßte er in einer einzigen Nacht, nämlich in der Nacht auf den 11. Februar, die Ballade „Der Untergang von Dresden“.

Dabei benützte er einen Bleistiftstummel, den er in der Toilettenspülung versteckt hatte, als Schreibzeug. Als Lichtquelle nutzte er das Scheinwerferlicht, das auf die Gitterstäbe seiner Zelle gerichtet war, indem er es mittels eines zerbrochenen Taschenspiegels auf sein Bett lenkte. Und er nützte Verpackungspapier von Pfeifentabak, das er gehortet hatte, als Schreibpapier.

Als der Morgen des 11. Februars graute, war das Werk vollbracht. 

Monate später schmuggelte er die Verse mit Hilfe eines deutsch gesinnten Wärters in die Freiheit.

Die Ballade kann angehört, nachgelesen und als PDF heruntergeladen werden. (Leseprobe unten)

Wie immer finden Sie auch:

die vergangenen Wochenkommentare, ein Verzeichnis der von Honsik veröffentlichten Bücher, mit Ausnahme des in Deutschland und Österreich zu Unrecht und ohne jegliche gesetzliche Grundlage verfolgten Sachbuches „Freispruch für Hitler?“, sowie Texte vergangener Sendungen.

Auch die aktuelle Kampfschrift “Halt” sowie einige ältere Ausgaben sind hier zu lesen und ebenfalls als PDF verfügbar: HALT.

Vorrang vor allem aber hat aber ob der Aktualität und Priorität nach wie vor die Werbung für sein Buch der Stunde: „Halt dem Kalergi-Plan!“

Zu den Iden des März hören und sehen wir uns wieder!

Der Untergang von Dresden

(Nach dem Bericht eines Augenzeugen.)

von Gerd Honsik

aus Bildband “Deutschland um 1900”, 2015, Taschen Verlag

Auf Rädern, Hufen, Achsen kriecht ein Wurm.
In Abertausend Wagen, Kutschen, Karren
Kommt’s angekreucht, gekrochen und gefahren –
einhergetrieben vor dem großen Sturm.

Die Elbestadt nimmt all die Menschen auf!
Sie lagern sich in Straßen, Plätzen, Gärten,
mit Kindern, Karren, Kochgeschirr und Pferden.
Aus kleinen Feuern sickert feiner Rauch.

Um jede Stunde, um Hügel und Rain
ringen fern indessen deutsche Soldaten,
die Frist zu erkaufen im Feuerschein
der Schlacht, die da giert nach Tod und nach Taten.
Der Fliehenden aber lauert schon Kain.
Am Himmel nahen schon düstere Schatten.

Da heulen plötzlich die Sirenen auf!
Doch sinnlos scheint ihr Jammern dieser Stätte.
Im Schoß der Kirchen und der Lazarette
nimmt gnadenlos das Schicksal seinen Lauf.

Dröhnt nicht im Westen jetzt ein fremder Laut?
Klingt weit und ferne nicht ein leises Summen?
Schon schwillt es an zu bösem, lautem Brummen,
das, wachsend, sich zu wildem Tosen staut.

Das größte Heer, das je am Himmel zog, –
die Flotte der „Vereinten Nationen“ –,
trat an zum Morde an Zivilpersonen,
da es die Elbe brausend überflog.

Vom Himmel hoch, da heulen nun herab
Brandbomben tausendfach und sausen nieder,
und drüber hin, auf silbernem Gefieder,
kreist kalt der Mörder, der das Nest zertrat.

Ein qualvoll Stöhnen später: „Dresden brennt!“
Da taumeln Häuserzeilen hin wie Plunder,
und Phosphor sprüht, und Stein verglüht wie Zunder!
Es wankt die Erde und das Firmament.

An Hunderttausend sterben in der Wucht
des ersten Schlages noch an Ort und Stelle.
Doch angebrandet kommt die nächste Welle
und trifft ins Herz der wüsten, irren Flucht.

Der Ordnung unsichtbarer Zügel reißt:
Da jagen Rosse, die zerfetzten Stränge
mit nach sich reißend, in die Menschenmenge,
die eilt und rast und doch kein Ziel mehr weiß.

Vom Bombenbersten ist die Luft durchgellt.
In Panik tobt die Masse durch die Straßen,
verbrannt, verstümmelt über alle Maßen,
und trampelt nieder, was da strauchelnd fällt.

Der Kinder blondes Haar wird schwarzer Staub,
und blaue Augen schmelzen aus den Höhlen.
Gedankenschnell verkohlen und verschwelen
der Menschen Häupter in der Hitze Raub.

Es stellte sich dem siedenden Orkan
die Feuerwehr der Stadt getreu entgegen.
Vierhundert Männer wagten drum ihr Leben!
Sie sind gefallen bis auf einen Mann.

Nach seiner Puppe flennt ein kleines Kind,
in einem Hausflur steht’s, verirrt, vergessen,
begreift nichts mehr und kann noch nichts ermessen,
und seine Augen sind vor Tränen blind.

Bald brennen Häuser, Bäume und Asphalt,
die ganze Stadt scheint schon ein Raub der Flammen,
und Menschen brennen, hilflos, jung und alt,
und in den weiten, öden Himmel bahnen –
aus Qualm und Asche, riesig von Gestalt –
den Weg sich kriechend schwarze, zähe Fahnen.

Indessen Phosphor auf sie niederspritzt,
da folgten hunderttausend einem Rufe
und stürzten rasend nun hinaus zum Flusse.
„Zur Elbe“, gellt es, „dort sind wir geschützt!“

Da drängen Löwen in der Kinder Lauf!
Es brennt der Zoo, es barst das Raubgehege,
und Tier und Menschen folgen einem Wege,
denn Qualm und Tod hebt alle Schranken auf.

Die sich gerettet wähnen auf dem Feld,
hat längst der Mörder aus der Luft gesichtet,
und schnelle Jäger haben bald gerichtet
die Fliehenden und um die Flucht geprellt.

Vom Feuerscheine ist der Strom umloht.
Die Silbervögel stürzen immer wieder
auf dieses Meer von Weibern, Kindern nieder,
und Bordgeschütze spenden reichen Tod.

Hoch über allem Tosen steht ein Schrei
aus hunderttausend Kinderkehlen: „Mutter!“
Doch längst sind sie schon zu Kanonenfutter
verdammt und hingemäht wie dürre Spreu.

Und Mütter schreien, herzzerreißend, wild,
nach Hans und Gretchen, Walter, Fritz und Liese.
Fort fährt das Morden auf der großen Wiese,
wo Blut in Bächen auf den Rasen quillt.

Da werfen Frauen schirmend ihren Leib
zehntausenfach – gehorchend dunklen Trieben,
im Wahn, zu retten – über ihre Lieben!
Den Heldentod stirbt hier das deutsche Weib.

Des Reiches Untergang, des Führers Fall,
der nahe Sturz der ringenden Armeen
genügte nicht! Der Mütter Höllenqual,
das letzte Schluchzen deutscher Kinderseelen,
das unersättlich hier der Feind befahl,
mag fürderhin sein Mordgesicht erhellen.

Im Herz des Feuers viele tausend Grad,
erklimmt des Flächenbrandes wildes Glühen,
und senkrecht rasend in den Himmel fliehen
verglühte Lüfte einen roten Pfad.

Das Maul des Feuers giert nach neuem Fraß,
und unersättlich reißt es nah am Boden
Gebirge frischer Luft in seinen Odem,
herbei sich schlürfend ohne Unterlaß.

So stiehlt ein fremder Mörder sich zum Raub:
Wie ein Geschoß prescht durch die Schlucht der Straßen
der Feuersog, um Mensch und Roß zu fassen,
und fegt sie mit wie Herbstwind morsches Laub.

Es krabbelt jetzt in wilder, toller Hast
ein Meer von Menschen abwärts in die Keller.
Der heiße Tod jedoch ist heute schneller:
Die Atemluft wird sacht von ihm verpraßt!

Man findet später sie – wie unversehrt
und kaum berührt von Feuertodes Fängen –
aufrecht in vollgepferchten Kellergängen,
die Münder aufgesperrt, den Blick verstört.

Im Stehen sind ganz langsam sie erstickt!
Da war nicht Raum, um sterbend hinzusacken,
und angeklammert an der Mütter Nacken,
da hängen Kinder, frisch vom Tod gepflückt.

Die geile Zunge hat die Feuersbrunst
nach der Geburtenklinik nun gestreckt:
Hochschwangere Frauen, auf den Tod erschreckt,
die tauchen, halbnackt, auf aus Qualm und Dunst.

Da regt sich Leben, längst verdammt zum Tod.
Es kreißen kniend – gleich an Ort und Stelle –
vereinzelt Weiber in der Flammenhölle
gebären Kinder, winzig, naß und rot.

Sie hasten weiter mit der zarten Brut,
doch Frost und Hitze kennen kein Erbarmen:
Erfror’ne Neugebor’ne in den Armen –
so sterben Mütter in der Flammenglut!

Da – wieder taumelt eine aus der Spur!
Ein Spritzer Phosphor schlug ihr tiefe Wunden.
Dem Kind im Arme ist sie noch verbunden
im Todeskampfe durch die Nabelschnur.

Das Lächeln, das wir liebten, das Gesicht,
was Väter, Brüder, Söhne heilig wähnten,
zermalmt, zertreten unter Feuerbränden,
erdrückt vom Schutt, der prasselnd niederbricht.

Jetzt birst das Lazarett im Bombenschlag,
und tausend Krüppel humpeln, hasten, kriechen!
Am Rücken schleppt ein Blinder einen Siechen,
der ihm den Weg weist nach dem Jüngsten Tag!

So wie die Wespen aus versengtem Nest,
so quellen Kriegsversehrte aus den Fenstern
und krabbeln, hüpfen, tanzen, gleich Gespenstern,
mit blut’gen Stümpfen auf das wüste Fest.

Als sie die Feuerwand rundum umbuhlt,
da wird ihr Zucken, Drängen, Trachten leiser,
das erst verstummt, als sich der Brand schon heiser
grollend als Sieger auf der Walstatt suhlt.

Zur selben Zeit, zum Schloßteich auf dem Platz,
da drängen Menschen her aus allen Gassen.
Ins Wasser taumeln sie in dichten Massen,
gejagt, gepeinigt von des Feuers Hatz.

Sie suchen Kühlung der verschorften Haut, –
doch Phosphorbrand, den kann kein Wasser dämpfen.
An hebt ein Ringen, Drängen und ein Kämpfen,
und Weiberschreie gellen irr und laut.

Es füllt der Teich sich quellend bis zum Rand.
Die untersten zerquetscht, zerdrückt ertrunken,
die oben schon erstickt im Sturm der Funken,
und um den Riesenkochtopf brüllt der Brand.

Ein Dutzend Kilometer im Quadrat,
des heißen Brand’ und Tod’ zuletzt ihr eigen.
Wo noch vor Stunden eine deutsche Stadt,
da schwelen Trümmer, und Ruinen zeigen
aufwärts zum Tor, durch das der Mörder trat,
und klagen an als schamhaft stumme Zeugen.

Ringsum das Tagwerk grauenhafter Wut:
Verschmorte Kinder an verkohlten Brüsten, –
verrenkt ein Meer von Gliedern, Schultern, Hüften –,
gegart, gesotten in gekochtem Blut.

Noch viele Tage hat’s geglost, geschwelt
hier auf dem Schlachtfeld, nach dem großen Brennen.
Unstillbar aber blieben Schmerz und Tränen
für alle jene, die der Tod verfehlt.

Warum sie alle, fragt ihr, tot und stumm?
Warum die Jugend Deutschlands hier getötet?
Weil Deutsch die Sprache, in der sie gebetet,
drum hat man sie gemordet! Nur darum!

Nicht um den Glauben ging’s in diesem Krieg:
Aus zog die Welt im Schatten edler Fahnen, –
doch Neid war es und Mißgunst, was sie trieb.
Da sie dem Reiche Raum und Einheit nahmen,
schlug Kain den Abel, und der Mörder Sieg
trägt tief im Schoß der Rache eis’nen Samen.

Als tags darauf, mit ruhig festem Schritt,
getreu der Pflicht und voller bangem Ahnen,
die Bergungstrupps aus der Umgebung kamen,
hielt ich als Kriegsversehrter mühsam Schritt.

Da lag ein Heer von Leichen hingestreut,
umarmend sich im Tode, Kinder, Frauen,
und ich, bestellt – ein Zeuge all des Grauen –
ihr Grab zu schaufeln, lange vor der Zeit.

Gekommen war ich in der Locken Blond,
doch meine Jugend brach! Brach nicht am Tode,
sondern am Leide, das der Tod verschont.
Weiß ward mein Haar, als ich dem Aufgebote
endlich entrann und wieder heim – zur Front –
und vor den Feind kam, der von Osten drohte.

Inhalt

 

…..Artikel über Honsik der Metapedia

Honsik, Gerd

Gerd Honsik (Lebensrune.png 10. Oktober 1941 in Wien) ist ein deutscher Schriftsteller, Dichter und Geschichtsrevisionist aus Österreich. Er ist Autor zahlreicher Bücher und war Herausgeber der Zeitschrift „Halt“.

Honsik war Funktionär in der österreichischen „Volksbewegung” (auch: „Volksbewegung gegen Überfremdung”). Ab 1967 war er ein führender Funktionär der Nationaldemokratischen Partei in Österreich, die 1988 verboten wurde. Im Zuge seiner Bemühungen zur Abschaffung des von den Besatzungsmächten aufgezwungenen NS-Verbotsgesetzes verfaßte er einePetition an das österreichische Parlament zur Abschaffung des NSDAP-Verbotsgesetzes.

Gerd Honsik

Inhaltsverzeichnis

[Verbergen]

Frühere Jahre

Gerd Honsik wurde am 10. Oktober 1941 in Wien als Sohn von Dr. iur. Hans und Irene Honsik geboren. Im März 1944 hat Honsiks Vater im Sturmangriff an der Spitze seines Zuges am Brückenkopf Nettuno den Soldatentod für Deutschland gefunden. Gemäß dem letzen Wunsch seines Vaters „Wenn ich fallen sollte, erziehe die Kinder in meinem Geiste!“[1] wurde Gerd von seiner Mutter zu einem Bekenntnis zu Heimat, Volk und Vaterland erzogen.

Im Jahre 1949, als im von den Alliierten besetzten Österreich eine große Hungersnot herrschte, erreichte ein Sonderzug mit schwer unterernährten Kindern die spanische Grenze. Eines dieser hungerleidenden Kinder war Gerd Honsik. Er wurde für ein Jahr von einer spanischen Familie aufgenommen, mit welcher ihn bis heute eine herzliche Freundschaft verbindet. Aus dieser Zeit stammen auch seine Spanischkenntnisse. Deshalb ist es auch allzu verständlich, wenn Honsik Jahrzehnte später eben in diesem Land Schutz vor politischer Verfolgung suchte, welches ihm schon einmal Schutz gewährte.

Erstmals politisches Aufsehen erregte Honsik im Jahre 1958, als er fast mit den ganzen „Aktivitas“ und der gesamten Altherrenschaft aus der katholischen österreichischen Mittelschulverbindung „Rugia“ austrat, da sich diese nicht mehr zum deutschen Volkstum bekannte.

Im Jahre 1961, als der Südtiroler Freiheitskampf begann, wurde Honsik mit Freunden ebenfalls in Wien tätig. Er verteilte Flugblätter, in welchen er sich zum Reichsgedanken bekannte und die österreichische Regierung als das bezeichnete, das sie damals war und heute noch ist, nämlich eine von den Alliierten eingesetzte Marionettenregierung. Honsik beschoß nach peniblen Vorbereitungen, um eine Gefährdung von Personen zu verhindern, mit Freunden auch demonstrativ die Fassaden des österreichischen Parlamentes. Später erkannte Honsik, daß diese Art von Aktionismus Südtirol eher geschadet als genützt hat. Im August 1961 wurde Honsik deshalb zu 4 Jahren Haft verurteilt. Kurz nach der Verbüßung der politischen Haft schloß sich Honsik Ende des Jahres 1965 der Nationaldemokratischen Partei des Südtiroler Freiheitskämpfers Dr. Norbert Burger an.

Verfolgungen

In seinem Buch „Freispruch für Hitler?“ kam auch Alois Brunner zu Wort, mit dem Honsik seinerzeit in Damaskus ein Interview geführt hatte. Er wurde dafür zu einer unbedingten Haftstrafe verurteilt und emigrierte daraufhin ins Exil nach Spanien (1992–2007). Von dort aus gab Honsik weiterhin in unregelmäßigen Abständen die kostenlose Zeitschrift „Halt“ heraus.

Im Dezember 2005 bat Honsik den Botschafter des Iran in der BRD um Hilfe für Ernst Zündel, der Iran solle „einen Rechtsanwalt zur Verfügung stellen […], der […] vorhandenes historisches Wissen furchtlos miteinbringt. […] Einem solchen Anwalt könnte auch das wahre Deutschland, das heute keine Stimme hat, vertrauen.“ Schon 1986 hatte Honsik in der Zeitschrift „Halt“ in einem „Aufruf an die arabische Welt” geschrieben: „Die Entlarvung der Judenvergasung als dem größten Propagandaschwindel der Weltgeschichte […] wäre von ungeheurer Wichtigkeit!“ und bat um finanzielle Hilfe. Dieser Aufruf wurde in der kuwaitischen Zeitung „al-Balagh“ veröffentlicht und gilt als grundsteinlegend für die im Dezember 2006 inTeheran stattgefundene Holocaust-Konferenz. An dieser Konferenz nahm stellvertretend für Honsik dessen Anwalt Herbert Schaller teil.

Strafverfolgung und Verurteilungen

1992 vor dem Schwurgericht Wien

2007 vor dem Oberlandesgericht Wien

Gerd Honsik wurde in mehreren österreichischen Gerichtsverfahren zu Geld- und Haftstrafen verurteilt.

1990 verurteilte das BRD-Amtsgericht in München Honsik wegen angeblicher „Volksverhetzung, Aufstachelung zum Rassenhaß und Beleidigung und Verunglimpfung des Andenkens Verstorbener“.

Wegen der Herausgabe seines Buches „Freispruch für Hitler?“ wurde Honsik am 5. Mai 1992 in Wien zu einer eineinhalbjährigen Haftstrafe verurteilt. Der Haftstrafe konnte sich Honsik durch Flucht nach Spanien entziehen.

Am 23. August 2007 wurde Honsik mittels eines vom Wiener Straflandesgericht ausgestellten Europäischen Haftbefehls von der spanischen Polizei festgenommen. In der Vergangenheit hatte Spanien zweimal Honsiks Auslieferung – unter persönlicher Einschaltung des spanischen Königs Juan Carlos – abgelehnt. Die Auslieferung Honsiks nach Wien erfolgte am 4. Oktober 2007.

Am 3. Dezember 2007 fand die Berufungsverhandlung über das Urteil aus dem Jahre 1992 vor dem Oberlandesgericht Wien statt. Die Berufung wurde zurückgewiesen und die unbedingte Haftstrafe von 18 Monaten bestätigt. Im Mai 2008 erhob die Staatsanwaltschaft Wien erneut Anklage wegen sogenannter „nationalsozialistischer Wiederbetätigung“, im Falle eines Schuldspruches im Sinne der Anklage drohten ihm deshalb bis zu 20 Jahre Haft.

Am 20. April 2009 begann vor dem Wiener Landesgericht der Prozeß gegen Gerd Honsik.

Nach einem Schauprozeß im Schnelldurchlauf wurde Gerd Honsik am 27. April 2009 wegen seiner Meinungsäußerungen zu fünf Jahren Haft verurteilt.

Am 1. März 2010 wurde in Berufung das Urteil auf vier Jahre angesetzt, die österreichischen Systempostillen wüteten und zerrissenen sich das Maul über diese „Milde“.

Im Juli 2010 wurde der Prozeß wegen Passagen in Honsiks Büchern „Schelm und Scheusal“ und „Der Juden Drittes Reich“ fortgesetzt. Die Texte und Zitate in den Büchern wurden aus dem Zusammenhang gerissen und vom befangenen Staatsanwalt in marxistischer Rabulistik in NS-Wiederbetätigung umgedeutet. Am 9. September wurde Gerd Honsik zu zwei weiteren Jahren Haft verurteilt, so daß sich eine Gesamtstrafe von sechs Jahren ergibt.[2]

Am 8. September 2011 wurde Honsik aufgrund seines hohen Alters und seiner sozialen Integration in Spanien, nachdem er 2/3 der Haftzeit verbüßt hatte, vorzeitig aus der Haft entlassen.[3]

Rechtswidrige Auslieferung

Quelle
Folgender Text ist eine Quellenwiedergabe. Unter Umständen können Rechtschreibfehler korrigiert oder kleinere inhaltliche Fehler kommentiert worden sein. Der Ursprung des Textes ist als Quellennachweis angegeben.

Juristische Kritik an der Auslieferung von Gerd Honsik bezieht sich vor allem auf folgende Gesichtspunkte:

1. Merkwürdiger Übersetzungsfehler im EU-Amtsblatt

Der Rahmenbeschluß der EU über den Europäischen Haftbefehl wurde im Amtsblatt der EU 190/2002 veröffentlicht. Laut Absatz 12 der Präambel darf keine Bestimmung des vorliegenden Rahmenbeschlußes in dem Sinne ausgelegt werden, daß sie es untersagt, die Übergabe einer Person abzulehnen, wenn objektive Anhaltspunkte dafür vorliegen, daß die Stellung dieser Person im Verfolgerstaat unter anderem aus Gründen ihrer politischen Überzeugung beeinträchtigt werden kann. Ausgerechnet im spanischen Text steht just das Gegenteil: Danach darf nichts so ausgelegt werden, daß es die Übergabe solcher Personen untersagt. Auf dieser Grundlage wurde das spanische Ausführungsgesetz ohne entsprechende Einschränkung erlassen und Gerd Honsik ausgeliefert, obwohl offensichtlich ist, daß seine Stellung in Österreich aufgrund seiner politischen Überzeugung schwerst beeinträchtigt ist.

2. Mißachtung des Grundsatzes der Gegenseitigkeit

Der zweite Skandal um die Auslieferung betrifft die Mißachtung des Grundsatzes der Gegenseitigkeit. Österreich hat zum Rahmenbeschluß die Erklärung abgegeben, ihn„betreffend strafbarer Handlungen, die vor dem Zeitpunkt des Inkrafttretens des Rahmenbeschlußes begangen worden sind” nicht anzuwenden. Nach Artikel 21 der Wiener Vertragsrechtskonvention gilt ein Vorbehalt, den ein Vertragsstaat anbringt, auch im Verhältnis der anderen Vertragsstaaten gegenüber diesem Staat. Das heißt, daß auch für Österreich kein Anspruch auf die Anwendung des Europäischen Haftbefehles für vor diesem Zeitpunkt liegende Taten besteht. Dies gilt daher auch für Spanien im Umgang mit österreichischen Haftbefehlen. Da Gerd Honsik aufgrund seiner Verurteilung aus dem Jahre 1992 (!) ausgeliefert wurde, erfolgte seine Auslieferung rechtswidrig.

3. Juristische Instrumentalisierung politischer Kampfbegriffe

Zur Ausstellung des europäischen Haftbefehles wurden die Gerd Honsik vorgeworfenen Taten unter die Kategorie „Fremdenfeindlichkeit und Rassismus” eingestuft. Hier zeigt sich die Folge der tragischen Verirrung der Organe der Europäischen Union, unbestimmte ideologische Kampfbegriffe zur Grundlage rechtlicher Entscheidungen zu machen.

Das spanische Verfassungsgericht hat (ein Monat nach der Auslieferung von Gerd Honsik) selbst festgestellt, daß der Vorwurf der „Leugnung” nicht mit fremdenfeindlichen oder rassistischen Handlungen gleichgesetzt werden kann, auch nicht notwendigerweise eine Verherrlichung von Völkermördern oder die Absicht einer Rufschädigung, Geringschätzung oder Erniedrigung der Opfer mit sich bringt. Die spanische Strafandrohung gegen „Leugnen” wurde daher als verfassungswidrig aufgehoben. (Sentencia des Tribunal Constitucional vom 7. November 2007 über die Frage der Verfassungswidrigkeit STC Nr 235/2007)

Eine der herrschenden Lehre widersprechende Geschichtsdarstellung an sich ist somit für sich NICHT unter die Begriffe „Fremdenfeindlichkeit und Rassismus” einzuordnen. Sowohl die Ausstellung des Europäischen Haftbefehles als auch dessen Vollstreckung durch Spanien erfolgten auch aus diesem Grunde rechtswidrig.

4. Anwendung eines Verfassungs- und menschenrechtswidrigen Sondergesetzes aus der Besatzungszeit

Das sogenannte Verbotsgesetz verletzt die wesentlichen Grundsätze des österreichischen Bundes-Verfassungsgesetzes.

Es verletzt das demokratische Prinzip, das die innere Selbstbestimmung nach allen Richtungen beinhaltet. Dem demokratischen Prinzip widerspricht auch die Durchbrechung des Gleichheitsgrundsatzes nach politischen Kriterien. Eine sachliche Begründung für politisches Sondergesetz besteht nicht, da die österreichische Rechtsordnung ein umfangreiches System von rechtsschutzorientierten Strafnormen zum Schutz des Staates und seiner Einrichtungen wie Hochverrat, Bildung von staatsfeindlichen Verbindungen, Landfriedensbruch, Herabwürdigung des Staates und seiner Symbole, Widerstand gegen die Staatsgewalt, Anstiftung zu Straftaten usw. beinhaltet. Dazu braucht man das Verbotsgesetz nicht. Es dient zur Verfolgung von Personen, die eben diese Rechtsgüter nicht verletzen, also zur Kriminalisierung Nicht-Krimineller.

Es verletzt das rechtsstaatliche Prinzip, da der Begriff „sich im nationalsozialistischen Sinn betätigt” uferlos unbestimmt ist und politische Willkürakte geradezu zwangsläufig herausfordert, wobei diese Unbestimmtheit durch die Judikatur nicht beseitigt wird. Im Gegenteil: Sie setzt für die Strafbarkeit (ausdrücklich im Fall Honsik OGH 13 Os 135/92) weder eine Verbindung mit „aktuellen politischen ns-Forderungen noch eine Bejahung der Ideologie des Nationalsozialismus in seiner Gesamtheit” voraus und verfolgt als rechtlich relevante Teilakte auch Handlungen und Äußerungen, die auch von Vertretern ganz anderer politischer Richtungen gesetzt wurden (OGH 9 Os 132/85). Es kann letztlich jede beliebige Tätigkeit – gepaart mit exzessiver Strafmaßzumessung – verfolgt werden, wenn man einen „nationalsozialistischen Sinn”unterstellt.

Das Bundes-Verfassungsgesetz verlangt die Vornahme einer Abstimmung des Bundesvolkes als Voraussetzung für eine Gesamtänderung der Verfassung. Der VfGH bezeichnete als Gesamtänderung der Verfassung eine Änderung, die einen der leitenden Grundsätze der Bundesverfassung berührt, wobei als Grundsätze das demokratische, das rechtsstaatliche und das bundesstaatliche Prinzip in Betracht kommen. Die sich aus der Verletzung dieser Prinzipien durch die – ohne Volksabstimmung beschlossenen – Strafbestimmungen des § 3g Verbotsgesetz ergebende Konsequenz, nämlich die Aufhebung oder Nichtigerklärung dieser verfassungs- und menschenrechtswidrigen Bestimmung, wurde bisher jedoch verweigert.

Quelle: unbekannt

Lügen über Honsik

Über Honsik, der in seinen Schriften dem System unliebsame Fakten aufzeigt, werden von Seiten der Systempresse sowie der Geheimdienste zahlreiche Lügen zur bewußten Desinformation und zur Verächtlichmachung von Honsik gestreut.

„Honsik ist Amon Göths Neffe“

Von den Medien wird Honsik immer wieder seit Jahren fälschlicherweise als ein Neffe Amon Göths bezeichnet, der als Kommandant eines Konzentrationslager in dem Spielfilm „Schindlers Liste“ als sadistischer Mörder dargestellt wurde. In Wahrheit war Amon Göth zu keinem Zeitpunkt der Onkel Gerd Honsiks. Die kurze Ehe seiner Tante mit Göth wurde wegen seelischer Grausamkeit sechs Jahre vor Honsiks Geburt und drei Jahre vor dem Beitritt Österreichs zum Reich durch den Staat und die Kirche annulliert.[1] Diese Lüge wurde erstmalig durch ein pseudowissenschaftliches Buch des Dokumentationsarchivs des österreichischen Widerstandes in Umlauf gebracht und hält sich seitdem hartnäckig.

„Flucht nach Spanien erst nach Verurteilung“

Gerd Honsik floh nicht im Sommer 1992 wegen seines Buches außer Landes, sondern bereits im Januar desselben Jahres, nachdem er vom Leiter des „Dokumentationsarchives des österreichischen Widerstandes“, Dr. W. Neugebauer, im Fernsehen, und zwar im Beisein des Innenministers und des Polizeichefs, wahrheitswidrig als Kopf eines geplanten „Militärputsches“ diffamiert worden war, dessen vorgebliche Akteure bereits in Haft saßen. Einige Monate später wurden die Verhafteten freigesprochen: Die ihnen „fälschlich zugeordneten“ Waffen stammten aus einem Theatereinbruch einer Verbrecherbande.[1] Es handelte sich um bloße Attrappen aus Kunststoff. Erst nachdem das „Märchen von der Wehrsportgruppe Trenck“ aus der Welt geräumt worden war, kehrte Honsik nach Österreich zurück, um sich dem Prozeß gegen das Buch „Freispruch für Hitler“ zu stellen. Nach dem Urteil floh Honsik abermals nach Spanien.

„Honsik ist Nationalsozialist“

Honsik hat sich noch nie in seinem Leben als Nationalsozialist bezeichnet und niemals die Symbole jener Zeit geführt.[4] Es ging Honsik immer um die geschichtliche Wahrheit, nicht etwa um eine Rehabilitation des Nationalsozialismus, wie ihm immer von seiten der Presse „vorgeworfen“ wird. Deshalb trat Honsik auch immer der Verteufelung des Nationalsozialismus entgegen, wenn diese aus dem niederen Beweggrund der Deutschenfeindlichkeit erfolgte. Honsik analysierte auch das Programm der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei und konnte kein kriminelles Tatbild feststellen.

„Honsik ist ein Holocaustleugner“

Leugnen bedeutet, daß jemand eine Behauptung wider besseres Wissen aufstellt. Honsik hat jedoch in seinen Büchern immer nur um Sachbeweise für den sogenannten „Holocaust“ gebeten.

„Honsik ist das Bombenhirn“

Im Verlauf der sogenannten Briefbombenaffäre, welche Österreich in den früheren 1990er Jahren erschütterte, wurde vom Leiter des Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes, Wolfgang Neugebauer, behauptet, daß Gerd Honsik hinter den Briefbomben steckt, obwohl Honsik in Spanien von der Polizei beobachtet lebte. Auch die österreichischen Zeitschrift „NEWS“ verdächtigte Honsik jahrelang offensichtlich fälschlich als Kopf einer Briefbomben-Mörderbande. In einem Presseprozeß bezichtigte der „Generaldirektor für öffentliche Sicherheit”, welcher der höchste Polizist Österreichs ist, „NEWS“ der Falschmeldung, so daß Honsik vor Gericht eine Richtigstellung erzwingen konnte.[5]

Zitate

„Ich glaube, daß das Deutsche Volk als das Opfervolk des größten, bestdokumentierten Völkermordes der Weltgeschichte von der Vorsehung bestimmt ist, sich an die Spitze aller Völker zu stellen, um den gewaltfreien Aufstand der Welt gegen das Reich der Pharisäer, also das Nordamerikanische Imperium, gegen dessen notorischen Völkermord, dessen notorischen Feindeshaß, dessen notorisches Lügen und das Sklavenjoch seines betrügerischen Dollars anzuführen.“[1]
„Die Integration von Ausländern stellt ein Verbrechen zuallerst am Ausländer dar. Dieses Verbrechen wird von unserem Strafrecht als Völkermord qualifiziert.“[6]
„Unter den österreichischen Widerstandskämpfern hat es sicher Demokraten gegeben. Als solche können jedoch nur jene bezeichnet werden, die niemals Gewalt- oder Verratshandlungen gegen den Anschlußgedanken ausgeübt haben. Denn wer vor der nationalen Begeisterung von 97 Prozent seiner Mitbürger keine Achtung zeigt, muß aus historischer Sicht als Verbrecher gegen die Idee der Demokratie schlechthin bezeichnet werden.“[7]

Siehe auch

Filmbeitrag

Honsik rezitiert seine Ballade:
„Abschied von Deutschlands Pferden”
(aus seinem Werk „Lüge, wo ist Dein Sieg?“)

Veröffentlichungen

Bücher
  • Lüge, wo ist dein Sieg? Dichtung eines österreichischen Dissidenten, Eigenverlag, Königstetten 1981
  • Fürchtet euch nicht. Wien, Eigenverlag, o. J. 1983
  • Freispruch für Hitler? 37 ungehörte Zeugen wider die Gaskammer, Burgenländischer Kulturverband, Wien 1988 (in der BRD verboten) (PDF-Datei, HTML-Version)
  • Schelm und Scheusal – Meineid, Macht und Mord auf Wiesenthals Wegen, Bright-Rainbow-Limited, 1993
  • Sein letzter Fall – Dr. Herbert Schaller für Honsik gegen Simon Wiesenthal, Hrsg. Dr. Pablo Hafner, 1996
  • Im Alcázar nichts Neues! Das Epos des Zwanzigsten Jahrhunderts, Göran Holming, 2002
  • Rassismus legal? – Der Juden drittes Reich – Halt dem Kalergi-Plan, Bright-Rainbow-Verlag, La Mancha 2005, ISBN 8492272554
  • Der Blumenkrieg – Sollen meine Bücher brennen? Aus den gerichtlich verfolgten Gedichtbänden Gerd Honsiks, Burgenländische Kulturgesellschaft, o. J. Der Blumenkrieg (99 Doppels., Scan).pdf
  • Von Deutschlands Kampf und Fall – Die großen Balladen und die kleinen Verse des meistverfolgten Dichters Europas – Honsiks gesammeltes lyrisches Werk, Gibraltar, Wheatcroft Associacion, o. J.
  • Diverse Aufsätze von Gerd Honsik aus den Schriften „Der Babenberger” und „Halt”
Gedichte (Auswahl)
Aufsätze (Auswahl)
Petition
Über Honsik
  • Ein Prophet entkam, Untertitel: Was Gerd Honsik sagte. Was er nicht sagte. Was er voraussagte. Wien und Bonn jagen ihren Vordenker, Hrsg. Major a. D. Göran Holming, Wheatcroft Associacion Gibraltar, 1997
  • Göran Holming: Erfolterte Zeitgeschichte – Die Mauthausenlüge im Honsik-Prozeß (2013, 202 S., Text) (Netzbuch)

Verweise

Weltnetz

Video

Audio

Schriften

Fußnoten

  1. 1,0 1,1 1,2 1,3 Im Gespräch mit Gerd Honsik
  2. Holocaust-Leugner Honsik auch im zweiten Prozess verurteilt, Der Standard, 9. September 2010
  3. Holocaust-Leugner Honsik auf Bewährung frei, orf.at, 8. September 2011
  4. Petition an das österreichische Parlament zur Abschaffung des NSDAP-Verbotsgesetzes
  5. Berufungsverhandlung gegen Gerd Honsik, Balder.org
  6. In: „HALT“ Nr. 11/12 Nov./Dez. 1982 − Artikel „Mander’s ischt Zeit!“
  7. Der Babenberger, April 1978 – Artikel: „Die sieben Todlügen zum 13. März 1978“

Be the first to comment

Leave a Reply

Your email address will not be published.


*